Die jüdischen Eheleute Max Ruppin, ein Kaufmann, und Fanny geb. Friedländer ziehen um 1890 nach Spremberg. Sie wohnen Am Markt 8 und bekommen hier vier Kinder: Hertha (*1890), Martin (*1891), Hans (*1893) und Edith (*1896).1 In einer Geschäftsanzeige von 1897 „empfiehlt billigst Max Ruppin Thomasschlacke und Kainit“, das sind Düngemittel, im Spremberger Anzeiger.2
Zu einem unbekannten Zeitpunkt ziehen sie aus Spremberg fort nach Görlitz.
Ende 1938 teilen Hertha und Martin dem Standesamt Spremberg mit, dass sie zwangsweise die Beinamen “Sara“ bzw. “Israel“ tragen müssen.3
Weiterer Lebensweg der Familiemitglieder:

| spätestens 1890 | Zuzug – von Max Ruppin und Fanny geb. Friedländer, wohnen Markt 1, Eröffnung eines Geschäfts für landwirtschaftlichen Bedarf |
| 30.10.1890 | Geburt – von Hertha Ruppin in Spremberg |
| 10.10.1891 | Geburt – von Martin Ruppin in Spremberg |
| 11.02.1893 | Geburt – von Hans Ruppin in Spremberg |
| 04.07.1896 | Geburt – von Edith Ruppin in Spremberg |
| frühestens 1898 | Weggang – von Spremberg nach Görlitz |
| 17.10.1921 | Geburt – von Walter Ruppin in Görlitz |
| 15.05.1934 | Eheschließung – von Hans Ruppin und Herta Schulz |
| 23.08.1938 | Todestag – Max Ruppin stirbt in Görlitz |
| 1938 | Flucht von Hans Ruppin aus Danzig nach England |
| 13.11.1938 | Verhaftung von Martin Ruppin in Görlitz, Konzentrationslager Sachsenhausen |
| 13.11.1938 | Verhaftung von Walter Ruppin, Konzentrationslager Dachau |
| 18.07.1939 | Todestag – von Hertha Ruppin in den Wittenauer Heilstätten, vermutlich Ermordung |
| 24.02.1943 | Deportation von Martin & Elsa Ruppin aus Breslau (?) ins Ghetto Theresienstadt |
| 26.02.1943 | Deporation von Walter Ruppin aus Eberswalde ins Vernichtungslager Auschwitz |
| Sept/Okt 1944 | Deportation von Martin & Elsa Ruppin vom Ghetto Theresienstadt ins Vernichtungslager Auschwitz |
| 10.10.1944 | Deportation von Martin Ruppin ins Außenlager Kaufering III vom Konzentrationslager Dachau |
| 29.12.1944 | Todestag – Ermordung von Martin Ruppin im Außenlager Kaufering III vom Konzentrationslager Dachau |
| 26.01.1946 | Nachforschungen von Hans Ruppin beim Roten Kreuz über das Schicksal seiner Familie |
| 1965 | Todestag – von Hans Ruppin in St. Alban, England |
| Am Markt 8 | Wohnort |
| spätestens 1890 | Zuzug – von Max Ruppin und Fanny geb. Friedländer, wohnen Markt 1, Eröffnung eines Geschäfts für landwirtschaftlichen Bedarf |
| 30.10.1890 | Geburt – von Hertha Ruppin in Spremberg |
| 10.10.1891 | Geburt – von Martin Ruppin in Spremberg |
| 11.02.1893 | Geburt – von Hans Ruppin in Spremberg |
| 04.07.1896 | Geburt – von Edith Ruppin in Spremberg |
| frühestens 1898 | Weggang – von Spremberg nach Görlitz |
| 17.10.1921 | Geburt – von Walter Ruppin in Görlitz |
| 15.05.1934 | Eheschließung – von Hans Ruppin und Herta Schulz |
| 23.08.1938 | Todestag – Max Ruppin stirbt in Görlitz |
| 1938 | Flucht von Hans Ruppin aus Danzig nach England |
| 13.11.1938 | Verhaftung von Martin Ruppin in Görlitz, Konzentrationslager Sachsenhausen |
| 13.11.1938 | Verhaftung von Walter Ruppin, Konzentrationslager Dachau |
| 18.07.1939 | Todestag – von Hertha Ruppin in den Wittenauer Heilstätten, vermutlich Ermordung |
| 24.02.1943 | Deportation von Martin & Elsa Ruppin aus Breslau (?) ins Ghetto Theresienstadt |
| 26.02.1943 | Deporation von Walter Ruppin aus Eberswalde ins Vernichtungslager Auschwitz |
| Sept/Okt 1944 | Deportation von Martin & Elsa Ruppin vom Ghetto Theresienstadt ins Vernichtungslager Auschwitz |
| 10.10.1944 | Deportation von Martin Ruppin ins Außenlager Kaufering III vom Konzentrationslager Dachau |
| 29.12.1944 | Todestag – Ermordung von Martin Ruppin im Außenlager Kaufering III vom Konzentrationslager Dachau |
| 26.01.1946 | Nachforschungen von Hans Ruppin beim Roten Kreuz über das Schicksal seiner Familie |
| 1965 | Todestag – von Hans Ruppin in St. Alban, England |
Die jüdischen Eheleute Max Ruppin, ein Kaufmann, und Fanny geb. Friedländer ziehen um 1890 nach Spremberg. Sie wohnen Am Markt 8 und bekommen hier vier Kinder: Hertha (*1890), Martin (*1891), Hans (*1893) und Edith (*1896).1 In einer Geschäftsanzeige von 1897 „empfiehlt billigst Max Ruppin Thomasschlacke und Kainit“, das sind Düngemittel, im Spremberger Anzeiger.2
Zu einem unbekannten Zeitpunkt ziehen sie aus Spremberg fort nach Görlitz.
Ende 1938 teilen Hertha und Martin dem Standesamt Spremberg mit, dass sie zwangsweise die Beinamen “Sara“ bzw. “Israel“ tragen müssen.3
Weiterer Lebensweg der Familiemitglieder:

| Am Markt 8 | Wohnort |
Stadtarchiv Spremberg:
Archiv der Kreuzkirche Spremberg:
Archiv der Ahnenforschungsdatenbank ancestry.de:
Arolsen Archiv:
Universitätsbibliothek Goethe-Universität Frankfurt am Main:
Digitalisat der:
Internetseiten: